Nach erfolgreicher Auswinterung, MiniPlus- Völker abzugeben

Vergangenes Wochenende kontrollierte ich meine Miniplus- Völker auf eventuelle Völkerverluste. Auch bei den Minis sieht es im Moment hervorragend aus! Da ich im Herbst mehr Minis einwinterte als benötigt (Sicherheitsreserve) werde ich mich im zeitigen Frühjahr (nach erfolgter Auswinterung) von einigen Mini Plus Völker trennen. Bei Interesse könnt ihr mich unter der +491735165486 kontaktieren. Die Minis wurden im Dezember mit Oxalsäure Restentmilbt. Preis je Volk zwischen 70- 80€ je nach Volksstärke (ohne Beuten). Die Vergabe erfolgt nach Reihenfolge der Anfragen/ Reservierung.

Vortrag am 20.02. in Neustadt/ Aisch

Wenn es eure Zeit und Lust zulässt, dann können wir uns am 20.02. zu einem weiteren Vortrag treffen und kennenlernen. Auch diesmal wird das Thema sein, Imkern im angepassten Zander- und Zadantbrutraum Veranstaltungsort: Gasthof Kohlenmühle, Bamberger Str. 53, 91413 Neustadt/ Aisch

Weitere Vortragstermine und Kurse

Mit meinem Kollegen Heinz Bauer werde ich am 25.01. beim Waldimkerverein Schwand die Königinnenvermehrung im Miniplus vorstellen. Beginn der Veranstaltung ist um 09:00 Uhr, voraussichtliches Ende um 12:00 Uhr. Neben einer umfangreichen Theorie werden wir auch diverses Beuten- Umlarv und Zuchtmaterial sowie diverse Brutapparate vorstellen und auf die Vor- und Nachteile eingehen. Kontakt: Heinz Bauer: +491606887211

Am 04.03. beginnt beim Waldimkerverein Schwand die Jungimkerausbildung 2020. Auf der Agenda stehen vier Theorieabende, sowie mehrere Praxistage auf das Jahr verteilt. Ziel der Ausbildung, die Teilnehmer sollten in der Lage sein während der Ausbildung ihr erstes eigenes Volk aufzubauen und erfolgreich zu überwintern. Ich werde auch einen Theorieabend übernehmen, das Thema wird Honiggewinnung und Honigverarbeitung sein. Auch bei den Praxistagen werde ich zur Verfügung stehen. Kontakt: Heinz Bauer: +49160688721

Der Imkerverein Unteres Vilstal hat mich zum Thema Imkern im angepassten Brutraum für Zander und Zadant gebucht. Termin ist der 06.03. Beginn 19:30Uhr. Die Dauer der Veranstaltung wird ca. 2,5 Stunden betragen. Ort Bergasthof 92263 Ebermansdorf. Kontakt: Stephan Graf: +4915162877101

Ich freue mich auf euch.

29.11.2019 Vortrag in Aichach- Friedberg

Für den 29.11. erreichte mich eine Einladung für einen Vortrag beim Imkerverein Aichach. Das Thema wird sein, einräumige Völkerführung im Zander und Zadant. Beginn: 19:00 Uhr, Veranstaltungsort: Bauereigasthof Sankt Afra im Felde, Afrastraße 144, 86316 Friedberg Dauer der Veranstaltung ca. 2,5 Std. Ich freue mich auf euch.

Herbstarbeiten

Nach unserem wohlverdienten Urlaub machten wir uns an die restlichen Reinigungsarbeiten in unserer Imkerei. So konnten wir am 02.11. ca. 1200 Rähmchen mit einer Imkereireininger- Lösung auskochen/ desinfizieren und ca. 120 Zargen reinigen und ggf. ausflammen. Die Rähmchen sind mittlerweile getrocknet und stehen für das Einlöten der Mittelwände bereit. In zwei Wochen werden die Mittelwände aus eigenem Wachskreislauf vom umarbeiten geliefert und dann kann es losgehen.

Leider kam ich erst am zweiten November- Wochenende dazu die Futterkästen von den Zargen abzunehmen und die Völker eng zu stellen. Um so erfreulicher war der Anblick bei der Futterkastenabnahme. Ca. 80% der eingewinterten Völker zeigen sich in einer wirklich schönen Volksstärke, Milbenabfall war zu dem Zeitpunkt praktisch nicht feststellbar, da lacht das Imkerherz.

Zander Zweiräumig: Eine schöne engsitzende Wintertraube, neun mit Bienen besetzte Wabengassen, der Winter kann kommen.

Mittlerweile wurde auch die neue Tischkreissäge und die Weymouthskiefer- Bretter geliefert. Abgenutzte Zargen müssen getauscht werden und wir benötigen noch mehr Doppel- und Viererminis, die Arbeit geht nicht aus. Was wäre der Winter nur ohne den Geruch von gesägtem Holz und Zargenbau 🙂

Erfolgreiche Wachsernte

Auch dieses Jahr hatte die Wachsmotte bei uns keine Chance! In den letzten Wochen konnten wir das von unseren Bienen gewonnenes Wachs ohne nennenswerte Verluste einschmelzen. Das Wachs wurde mit einem gasbetriebenen Dampfwachsschmelzer von den Rähmchen, Pollen und Trester gelöst und in lebensmittelechten- Kunststoffeimern ausgelassen. Diese noch mit Trester verunreinigten Wachsstücke haben wir dann nochmals in Wasser aufgekocht und langsam auskühlen lassen, so konnte sich der restliche Trester am Boden absetzen. Nach der Abkühlphase (ca. 48 Std.) konnten wir die Wachsblöcke letztendlich säubern. Wir werden auch dieses Jahr unser Wachs vom Tiergesundheitsdienst analysieren lassen, erst wenn das Ergebnis vorliegt und das Wachs einwandfrei ist, werden daraus Mittelwände gewonnen die dann wiederum in unserer Imkerei Verwendung finden. 

Wachsernte 2019, ca. 160 Kg warten aufs Umarbeiten zu Mittelwänden

!!Vergriffen!! Buckfastvölker auf Zander und Zadant

Wegen Überschuß geben wir noch Bienenvölker auf Zander und Zadant ab. Königinnen ( gezeichnet inkl. Flügelschnitt, ) sind standbegattete F1 unserer Zuchtmütter aus 2019. Die Zandervölker befinden sich auf 10 Rähmchen, die Zadantvölker auf 11. Alle Völker stehen gut im Futter, die Sommerbehandlung ist bereits erfolgt (Oxalsäure 3,5% im Rahmen einer Totalen Brutentnahme). Preis pro Volk 120€ (inkl. Gesundheitszeugnis) ohne Beutenmaterial. Abholung nach Absprache unter der +49 173 5165486

Alle Wabengassen großzügig mit Bienen besetzt

!!Vergriffen!! Miniplus Völker abzugeben

Wir geben ab sofort Miniplus- Völker ab. Die Völker befinden sich auf vier Zargen (24 Rähmchen), die Sommer Behandlung ist bereits abgeschlossen (mit organischen Säuren) und sind bereits großzügig aufgefüttert. Die Königinnen sind aus 2019 oder 2018. Abgabe ohne Beutenmaterial inkl. Gesundheitszeugnis für 80€. Kontakt unter der +49 1735165486. Nur Abholung nach Vereinbarung.

Update der letzten Monate

Leider waren die letzten Wochen und Monate sehr zeitintensiv, so dass ich jetzt erst die Zeit fand ein komprimiertes Update unserer Bienenaktivitäten zusammenzustellen.

Mai 2019

Ein aus Imkersicht schwieriges Monat, leider konnte der Mai nicht halten was der April versprach. Während der April mit Sonne und Wärme glänzte (dementsprechend sammelten unsere Bienen bereits ordentlich Honig), war der Mai wettertechnisch eine Katastrophe. Genau zur Obsttblüte stellte sich der Frosthammer ein. Unsere Hoffnung lag nun auf der Rapsernte, aber auch zur Raps- Hauptblüte nur nasses und kaltes Wetter, kaum Temperaturen über 15°. Nektareintrag war kaum feststellbar, wir entschlossen uns die Völker in höhere Rapslagen zu verholen, was dann letztendlich auch zum Erfolg führte, dort blühte der Raps noch ca. 10 Tage länger. Während der 10 Tage stellte sich dann auch endlich ein besseres Wetter ein. Dennoch die Frühjahrsernte in unserer Region muss man leider als unterdurchschnittlich bezeichen.

Mein Spezl Mike, der den Platz für die zweite Rapsanwanderung vorbereitete.

Der Besamungslehrgang Anfang Mai war auch nicht von Erfolg gekrönt, zwar konnten ausreichend Königinnen für die Besamung vorbereitet werden, nur leider standen wenige reife Drohnen zur Verfügung. Zum einem war der frühe Termin dafür verantwortlich zum anderem natürlich die kalte Witterung.

Während dieser Kaltwetterperiode mussten wir dann auch die erste Marge unserer Königinnenzucht auf die Beine stellen. Bereits im April haben wir eine hübsche Anzahl an Begattungseinheiten für den Anliefertermin 01.06. für die Belegstelle Karwendel gebucht. Es war leider sehr aufwändig die Damen für die Zellenerzeugung zu “überreden”. Zusätzlich mussten wir die Begattungseinheiten relativ stark erstellen, da aufgrund der Kälte die Gefahr einer Unterkühlung der Königinnen bestand. Nach dem ersten Fehlschlag entschlossen wir uns die Kös im Brutapparat schlüpfen zu lassen und erst nach dem Schlupf einzuweiseln um weitere Ausfälle zu vermeiden.

Zur Anlieferung dann bestes Wetter (endlich), ein Teil unserer Einheiten im Karwendel

Juni 2019

Nachdem die Frühjahrsblüte buchstäblich ins Wasser fiel, suchten wir unser “Heil” im ca. 400 Km entfernten Brandenburg. Endlich ein Volltreffer! Unser Waagevolk verzeichnete innerhalb von 15 Tagen ca. 60 Kg Zunahme. Die restlichen Völker verholten wir in die Waldtracht. Leider war der Wald in 2019 nicht so ergiebig, aber immerhin besser als in 2018. Auch ging es mit der Közucht wie erhofft vorwärts, für den zweiten Belegstellen-Anliefertemin am 15.06. konnten wir genug Zellen generieren, von denen wir auch welche für die Standbegattung einsetzten. Ende Juni stand dann nochmals ein Besamungslehrgang in Lich an. Leider verließ ich mich im Vorfeld auch diesmal auf die Aussage, dass genügend reife Drohnen zur Verfügung stünden. Dem war leider nicht so, zwar konnte ich für den Lehrgang 14 Königinnen vorbereiten, jedoch gelang es mir nur eine Königin zu besamen, die dann auch noch im Nachgang die Eilage verweigerte. Unabhängig davon war es schön bereits befreundete Imkerkollegen zu treffen und neue Bekanntschaften zu schließen. Mein Dank noch an die Organistoren die einen gelungenen Rahmen schafften. Mein Fazit für 2020, für anstehende Besamungstermine werde ich zukünftig eigene Drohnenvölker vorbereiten.

Ertrag aus der Akazienanwaderung

Juli 2019

Der Juli war u.a. geprägt von der Honig- Ernte. Im Winter 18/19 haben wir unsere Honigverarbeitung mit einem Klärbehälter optimiert. Nun fehlt “nur” noch die Entdecklungsmaschine. So lange wir jedoch auf fleißige Helfer (Danke an Mike und Karl- Heinz) zurückgreifen können, denen das Entdeckeln mit der Gabel Freude bereitet, werden wir jedoch auf die Investition verzichten 🙂

Unser neuer (bereits mit Honig befüllter) Klärbehälter. Ein umfunktionierter 650 Liter Edelstahl- Milchtank, Doppelwandig, und beheizbar. Die Beste Investition in 2019. Danke an Thomas Bauer der uns die Heizung und das “Fahrwerk” installierte.

Im Juli benötigen auch die Begattungseinheiten eine erhöhte Aufmerksamkeit. Da wir unsere Begattungseinheiten aus Miniplus- Brutwaben erstellen, muss spätestens zum Monatsanfang die Varroamilbe dezimiert werden. In dem Zusammenhang werden die Einheiten ggf. erweitert und in jedem Fall gefüttert.

In der zweiten Juli Woche holten wir die Völker aus der Tracht und bereiteten die letzte Ernte vor. Wie jedes Jahr betrieben wir bei der Varroabehandlung einen enormen Aufwand. So wie es im Moment aussieht macht sich dieser auch in 2019 bezahlbar. Danke auch an meinen Imker- Mentor Heinz Bauer für die tatkräftige Unterstützung.

Aus Wirtschaftsvölkern erstellte Kunstschwärme, in dem Zug wurden auch die Königinnen getauscht.
Drei Wochen später zeigen sich solche schönen Brutwaben

Am 13 Juli war ich beim Imkerverein Vilsbiburg für ein Referat eingeladen. Das Thema passte zur Imkersaison, die Varroamilbe und deren Dezimierung. Während des Vortrags konnte ich u.a. meine Betriebsweise bei der Varroabekämpfung vorstellen. Ich möchte mich beim IV Vilsbiburg und bei den Zuhörern für einen kurzweiligen Abend bedanken, ich hoffe die Kollegen konnten etwas “mitnehmen”.

August 2019

Nachdem die Brutscheunen aufgelöst wurden, wird es endlich etwas ruhiger, leider nur kurzfristig. Die alten Brutwaben müssen nun asap eingeschmolzen werden, bevor die Wachsmotte eine Angriffsfläche findet. Auch die Honigraumrähmchen/ Waben für die Wachsgewinnung werden nun aussortiert und für die Schmelzung vorbereitet.

Die Miniplus- Überwinterungseinheiten müssen erstellt werden, sorgfältig gegen die Milbe behandelt und aufgefüttert werden. Dabei müssen wir darauf achten, dass die Anzahl der Minitürme nicht überhand nimmt. Einen befreundeten Imker habe ich bereits drei Minitürme zur Verfügung gestellt, damit er in 2020 seine Közucht auf Miniplus umstellen kann. Ich drücke ihm die Daumen für eine erfolgreiche Überwinterung.

Bei den Wirtschaftsvölkern muss der Futterstand beobachtet werden. Ab der zweiten Augusthälfte werden die Völker dann Richtung finaler Wintervorrat eingefüttert. Dieses Jahr kommt der Futtersirup ApiInvert zum Einsatz.

Es bleibt wie immer spannend, mal sehen was der Herbst noch so bringt…..